| Schloßpark Nymphenburg | |
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Adresse: |
Schloss Nymphenburg, 80638 München (nordwestlich des Stadtzentrums) |
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Telefon: |
0 89/1 79 08-0 |
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Email: |
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Internet: |
http://www.schloesser.bayern.de/deutsch/garten/
objekte/ny_park.htm |
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Öffnungszeiten: |
Januar, Februar, November: 6.30 - 18.00 h |
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Beschreibung: |
Die Geschichte des Schlosses und damit verbunden die Geschichte des Parks Nymphenburg umfaßt einen Zeitraum von mehr als 300 Jahren. Ab 1664 ließ sich die Kurfürstin Henriette Adelaide von Savoyen nach Plänen des Bologneser Architekten Agostino Barelli ein Sommerschloss mit einem kleinen Ziergarten errichten. Max Emanuel ließ ab 1701 den Schlossbau seiner Mutter und auch die Gartenanlage erweitern. Neuplanung und Ausführung des Gartens wurde von Charles Carbonet durchgeführt, einem Schüler von Le Nôtre, dem Schöpfer von Versailles. In dieser Zeit wurde der Kanal angelegt, mit dem es möglich wurde, das Wasser aus der zwei Kilometer entfernten Würm in den Garten zu leiten. Ab 1715 setzte Ausbau von Schloss und Garten zur Barockanlage ein, der von Dominique Girard und Joseph Effner getragen wurde. Nun erst kam es zur Vollendung des Nymphenburger Kanalsystems, der Ausstattung des Gartens mit einer Vielzahl von Wasseranlagen, aber auch zur Gestaltung der Parterres, der Heckengärten und des waldartigen Parks. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gewann der in England entstandene Landschaftsgarten zunehmend in Deutschland an Einfluß, und auch die Barockanlage in Nymphenburg wurde ab 1804 durch Friedrich Ludwig von Sckell umgewandelt. Die Grundstruktur der Parterres und des Mittelkanals mit Kaskade wurden beibehalten. Die regelmäßig Achsensysteme wurden durch natürliche Gestaltungselemente ersetzt. Durch die Einfügung sogenannter "Ahas" - d.h. abgesenkter und dadurch nicht sichtbarer Einfriedungen - in die Gartenmauer, gelang es, den Park optisch über seine Grenzen hinaus in die umliegende Landschaft zu erweitern. |